Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wir entwickeln den goodbalancer kontinuierlich weiter und ergänzen die Informationen auf unserer Website. Falls Sie auf Ihre Frage keine Antwort finden, kontaktieren Sie uns einfach direkt – wir kümmern uns gern um Ihr Anliegen!

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Allgemein

1. Was ist goodbalancer?
goodbalancer ist eine cloud-basierte Plattform, auf der Unternehmen kollaborativ Ihren Nachhaltigkeits-Bericht erstellen können. Grundlage dafür bildet die Gemeinwohl-Bilanz – ein umfassender und anerkannter Nachhaltigkeits-Standard. Die Gemeinwohl-Bilanz ist das Kernstück der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ), die seit über zehn Jahren in einer Bewegung von Ehrenamtlichen entwickelt wird. Ihr zugrunde liegt die Überzeugung, dass unternehmerischer Erfolg mehr ist als nur die Maximierung des eigenen finanziellen Profits.
2. Wer kann goodbalancer einsetzen?
goodbalancer richtet sich an Unternehmen, die sich einfach einen strukturierten Überblick über den eigenen Beitrag zu einer nachhaltigeren Welt verschaffen und lernen wollen, ihn zu erhöhen. Grundlage bilden die Gemeinwohl-Matrix und die offiziellen Arbeitsmaterialien zur Erstellung der Gemeinwohl-Bilanz. Damit unterstützt goodbalancer insbesondere Unternehmen und GWÖ-Berater*innen, indem er den Erstellungsprozess und die Kollaboration handhabbarer macht. Unternehmen können voneinander lernen und GWÖ-Berater*innen gewinnen wertvolle Zeit für die eigentliche inhaltliche Unterstützung, Beratung und Begleitung ihrer Kund*innen. Während Unternehmen sich ganz auf die eigene Bilanz fokussieren können, können GWÖ-Berater*innen bequem zwischen den von ihnen begleiteten Unternehmen wechseln.
3. Ab wann kann ich goodbalancer einsetzen?
Im Februar und März 2021 ist der goodbalancer im Pilot-Betrieb mit besonders engagierten Unternehmen und Berater*innen. Nach erfolgreichem Abschluss der Pilot- Phase kann man sich einfach selbst auf dieser Website registrieren und den goodbalancer 14 Tage kostenlos ausprobieren. Am besten gleich in den Newsletter eintragen und den Start nicht verpassen!
4. In welchen Ländern und Sprachen ist goodbalancer verfügbar?
goodbalancer ist grundsätzlich mehrsprachig angelegt und wird international eingesetzt. Der Pilot startet auf Deutsch, weitere Sprachen werden sukzessive ergänzt.
5. Ist die Nutzung des goodbalancer sicher?
Konsequenter Datenschutz ist für geschäftskritische Anwendungen essentiell und bedeutet weit mehr als die Einhaltung der DSGVO. Dazu setzen wir eine Reihe von Sicherheitsmechanismen ein:
  • DSVGO-konforme Auftragsverarbeitung
  • Hosting auf dediziertem Server in Deutschland mit stabilen Sicherheitskonzepten (u.a. mit DDoS-Schutz und diversen automatisierten / signaturbasierten Abwehrmechanismen für geschützten Server-Zugang)
  • SSL-verschlüsselte Datenübertragung
  • Einsatz eines gezielt für sichere Web-Anwendungen entwickelten Software-Frameworks (u.a. mit Schutz vor externen Angriffe wie SQL injection, XSS, CSRF und clickjacking, sichere Authentifizierung durch Token-Identifikation, stabile Entwicklungsprozesse nach zero defects methodology uvm.)
  • Tägliche Datensicherungen
  • Detailliertes Rechtekonzept, damit Ihre Daten sicher nur für Sie zugänglich sind
Vor allem liegt uns aber der verantwortungsvolle Umgang mit Daten am Herzen. Web-Anwendungen werden heute leider häufig durch Werbung oder Verkauf von Daten querfinanziert und Nutzer*innen zahlen sozusagen mit ihrer Privatsphäre. Wir stellen den Betrieb durch Nutzungsgebühren für die Optimierung von Effizienz und Nutzen Ihrer Geschäftsprozesse sicher und geben Ihre Daten nicht ohne Ihre explizite Zustimmung weiter.
6. Was kommt am Ende dabei heraus, wenn ich goodbalancer nutze?
goodbalancer ermöglicht eine Übersicht über alle relevanten Nachhaltigkeits-Dimensionen und darin die strukturierte Erfassung des eigenen unternehmerischen Handelns. Diese systematisch gesammelten Daten können für die eigene interne und externe Nachhaltigkeits-Kommunikation genutzt werden. In Zukunft können die Daten auch im Tool ausgewertet werden und damit die Steuerung des Unternehmens hin zu mehr Nachhaltigkeit erleichtern. Da goodbalancer auf einem anerkannten Nachhaltigkeits-Standard basiert, entsteht auf diese Weise auch ein Nachhaltigkeits-Bericht. Die Ergebnisse lassen sich aus goodbalancer bequem in den offiziellen GWÖ-Vorlagen exportieren und können nach offizieller Überprüfung durch die GWÖ veröffentlicht werden.

GWÖ-spezifische Fragen

1. Ich plane in der nächsten Zeit einen Prozess mit einer Peer-Gruppe zu starten. Können wir dafür bereits den goodbalancer verwenden?
Ja, jedes Unternehmen kann für sich entscheiden, die eigene Bilanz im goodbalancer zu erstellen (allerdings bisher nur in der Vollbilanz). Dort ist es auch möglich, den Vertreter*innen anderer Unternehmen in der Peer-Gruppe einen (kostenlosen) Lesezugriff zu gewähren, sodass diese den aktuellen Stand mitverfolgen können. Nach und nach werden wir noch weitere Funktionen ergänzen, die den Peer-Prozess für alle Beteiligten übersichtlicher und einfacher gestalten werden.
2. Ab wann steht die Kompaktbilanz zur Verfügung?
Für den Start liegt der Fokus auf der Vollbilanz 5.0 für Unternehmen. Der nächste Schritt ist die Erweiterung um die Kompaktbilanz. Dafür möchten wir aber zunächst sicherstellen, dass  goodbalancer stabil läuft und die Pilot-Phase erfolgreich abgeschlossen ist. Anschließend neue Funktionen, die die Erfassung noch einfacher machen sollen Über die nächsten Schritte informieren wir laufend – am besten gleich in den Newsletter eintragen, um auf dem Laufenden zu bleiben!
3. Muss ich in Zukunft den goodbalancer benutzen, um eine Gemeinwohl-Bilanz zu erstellen?
Nein, jeder kann auch weiterhin so arbeiten, wie es individuell am besten passt. Wie bei einer Steuererklärungs-Software kann jeder die Tools nutzen, die ihr oder ihm bei der Bilanzierung am meisten helfen, oder ganz auf Software-Unterstützung verzichten. Der goodbalancer ist eine mögliche Alternative zu den offiziellen GWÖ-Dokumenten und Office-Vorlagen – für mehr Übersicht und eine gelungene Zusammenarbeit.
4. Ist goodbalancer "open source"?
Mit dieser Möglichkeit haben wir uns im letzten Jahr intensiv auseinander gesetzt und mussten uns letzten Endes dagegen entscheiden. Denn ohne Einnahmen können wir goodbalancer weder in hoher Qualität entwickeln, noch die laufenden Kosten decken. Die Nutzungsgebühren dienen daher dazu, einen stabilen Betrieb, gute Unterstützung und sinnvolle Weiterentwicklung sicherzustellen, von der die Nutzer*innen profitieren. Mit unserem differenzierten Preismodell versuchen wir allen Kunden, einen niedrigschwelligen Zugang zu ermöglichen, sodass am Ende alle gewinnen: die GWÖ, die Nutzer*innen und das Tool.
5. Wie steht die GWÖ zum goodbalancer?
Von Beginn an steht der goodbalancer im Zeichen enger Kooperation mit der GWÖ-Bewegung. Ab der ersten Idee und während der gesamten Entwicklung waren unterschiedliche GWÖ-Hubs, -Gremien und -Mitglieder*innen involviert, um die Qualität und die Verbindung zu sichern. Ihr Vertrauen uns gegenüber beruht auf dieser transparenten Vorgehensweise, mit der wir die GWÖ-Werte nach Außen tragen. Sie unterstützen den goodbalancer aber auch deshalb, weil wir ihn zur Stärkung der GWÖ entwickeln und damit an dem gemeinsamen Ziel einer anderen Wirtschaft arbeiten.

goodbalancer bedeutet einen großen Schritt in Richtung Digitalisierung der GWÖ, wodurch sie weiter an Zugänglichkeit für Unternehmen gewinnt. Selbstverständlich sind dazu die korrekten und aktuellen Inhalte zur Erstellung der Gemeinwohl-Bilanz eingearbeitet. Auch technisch arbeiten wir an der Verknüpfung zur offiziellen GWÖ-IT, damit der offizielle Berichtsabschluss für Unternehmen einfacher wird.

Pilot-Phase

1. Was ist die Pilot-Phase?
Während der ca. 6 wöchigen Pilot-Phase probieren besonders engagierte Unternehmen und Berater*innen den aktuellen Stand des goodbalancer aus. Dabei können sie die verfügbaren Funktionalitäten vollumfänglich kostenlos nutzen und geben Feedback, wenn etwas noch nicht funktioniert oder dringend verbessert werden sollte. Durch die Einbindung und den engen Austausch mit echten Nutzer*innen stellen wir sicher, dass goodbalancer so gestaltet ist, dass er Ihnen einen möglichst großen Mehrwert bietet und wenig Fehler aufweist. In der IT nennt man diese Phase auch „beta-Testing“.
2. Was kann man als Pilot-Nutzer*in im goodbalancer machen?
Als Pilot-Nutzer*in kann man den goodbalancer bereits vorab kostenfrei ausprobieren: im Februar und März 2021 für ca. 6 Wochen. Dabei ist die kollaborative Erstellung einer Vollbilanz alleine oder gemeinsam mit mehreren Nutzer*innen digital möglich. Die Daten werden sicher gespeichert und können in den üblichen GWÖ-Vorlagen runtergeladen werden. Mit ihren Feedbacks gestalten Pilot-Nutzer*in den goodbalancer von Beginn an mit.
3. Können wir mit schon im Piloten mit mehreren Personen an einer Bilanz arbeiten oder den aktuellen Stand unserer Peer-Partner*innen sehen?
Ja, beides ist in der Pilot-Phase möglich. Jede*r Nutzer*in erhält einen persönlichen User- Account und hat über eine Rechteverwaltung Zugriff auf entspreche Unternehmen. So können mehrere Personen gleichzeitig an einer Bilanz arbeiten. Bei Peer-Gruppen kann man einfach in den Arbeitsbereich eines anderen Unternehmens aus der Peer-Gruppe wechseln und dort den aktuellen Stand anschauen.
4. Was passiert nach dem Ende der Pilot-Phase?
Nach Ende der Pilot-Phase kann goodbalancer zu den normalen Preisen weiter genutzt werden. Diese richten sich insb. nach der Anzahl der Mitarbeitenden und Nutzer*innen. Die aktuelle Übersicht finden Sie hier. Wird goodbalancer nach der Pilot-Phase nicht weiter genutzt, können die eingegebenen Daten in den üblichen GWÖ-Vorlagen runtergeladen und auf dem eigenen Computer gespeichert werden, Kosten entstehen dabei nicht.

Nutzungsgebühren

1. Was kostet die Nutzung des goodbalancer?
Während der 14tägigen Testphase können Sie sich kostenlos und unverbindlich mit dem Tool vertraut machen. Anschließend richten sich die Preise nach Unternehmensgröße sowie Zahl der Nutzer*innen und fallen als monatliche Nutzungsgebühr beim Unternehmen an. Die aktuellen Preise finden Sie hier. Während der Pilot-Phase fallen keine Nutzungsgebühren an.
2. Was bezahlt ein GWÖ-Berater?
Der Preis bezieht sich immer auf ein Unternehmen und damit auf die Anzahl der goodbalancer-Nutzer*innen in diesem Unternehmen. Zertifizierte GWÖ-Berater*innen werden nicht als Nutzer*innen mitgezählt und können den goodbalancer ohne Zusatzkosten zur Begleitung der eigenen Kund*innen bei der Bilanzierung nutzen.

Kosten für GWÖ-Berater*innen entstehen nur, wenn sie keine gültige Zertifizierung haben (dann werden sie einfach als ein*e weitere*r Nutzer*in für das Unternehmen mitgezählt), oder wenn sie den goodbalancer für das eigene Unternehmen nutzen möchten, wo sie nicht GWÖ-Berater*in sind.